ROTEX GasSolarUnit - Integrierte Solarenergienutzung
Warmwasser und Heizung
Die ROTEX GasSolarUnit nutzt die kostenlose Kraft der Sonne nicht nur zur Trinkwassererwärmung, sondern unterstützt damit auch wirkungsvoll die Heizungsanlage. Möchten Sie sich heute noch nicht für eine Solaranlage entscheiden, so kann die solare Unterstützung der ROTEX GasSolarUnit problemlos nachgerüstet werden.
Direkte Solarenergienutzung
Für die Solarenergienutzung werden die Sonnenkollektoren ROTEX Solaris eingesetzt. Außerdem werden eine Regelungs- und Pumpeneinheit sowie ein Anschluss-Set benötigt. Dabei wird das Speicherwasser der ROTEX GasSolarUnit am tiefsten und kältesten Punkt des Speichers entnommen und direkt, d. h. ohne Wärmetauscher, in die Sonnenkollektoren befördert. Dort wird das Wasser erwärmt und anschließend wieder in die GasSolarUnit eingeschichtet. Das gesamte Solaris-System arbeitet dabei drucklos.
Wenn die Sonne nicht ausreichend scheint, oder wenn die GasSolarUnit keine Wärme mehr benötigt, schaltet die Förderpumpe ab und das gesamte Solar-System entleert sich in den Speicher. Die Zugabe von Frostschutzmitteln ist nicht notwendig, da die Kollektorfläche bei Nichtbetrieb der Anlage nicht mit Wasser gefüllt ist – ein weiterer Pluspunkt in Sachen Umwelt!
Solare Heizungsunterstützung
Zur solaren Heizungsunterstützung ist ein Wärmetauscher aus Edelstahl-Wellrohr an die Unterseite des Kesselkörpers angeschlossen. .? Dieser Wärmetauscher ragt in den mit drucklosem Wasser befüllten Pufferbereich des Speichers. Er wird stets vom gesamten Kesselwasserstrom durchflossen. Der Wärmetauscher ist mit einer nach unten geöffneten Wärmedämmhülle ummantelt und steht so im Wärmeaustausch mit der Solarzone des Speichers. Wenn in der Solarzone Temperaturen oberhalb der Heizungsrücklauf-Temperatur herrschen, entsteht innerhalb der Wärmedämmhülle eine thermische Strömung. Dies führt zu einer solaren Anhebung der Rücklauftemperatur. Vor allem in der Übergangszeit kann so die Heizung wirkungsvoll von der Sonne unterstützt werden.
ROTEX GasSolarUnit: Solarenergie für Warmwasser und Heizung!
Sparsam und effektiv
Durch das drucklose System entfallen sonst notwendige Komponenten wie Ausdehnungsgefäß, Überdruckventil, Manometer und Wärmetauscher. Das spart nicht nur Geld in der Anschaffung, sondern erhöht auch die Betriebssicherheit.
Der Kesselkörper des Brennwertkessels ist in den
oberen Teil des Speicherbehälters integriert.
Der Speicher teilt sich bei der GasSolarUnit in
zwei Funktionszonen auf:
in die oben angeordnete Brauchwasserzone und
in die unten angeordnete Solarzone.
Der Trinkwasserwärmetauscher aus Edelstahl-Wellrohr erstreckt sich über die gesamte Speicherhöhe. Das Frisch-wasser wird in den tiefsten Punkt des Speicherbehälters eingeleitet. Von dort wird es in dem als Wärmetauscher fungierenden Edelstahlwellrohr
wendelförmig nach oben geführt.
Auf dem Weg durch den Speicher erwärmt es sich kontinuierlich. Durch diese Anordnung entsteht bei der Trinkwasserbereitung eine ausgeprägte Temperaturschichtung. Diese stabile Temperaturschichtung ist eine wesentliche Voraussetzung für eine hocheffektive Nutzung der Solarenergie. Dabei wird stets das kälteste Speicherwasser im tiefsten Punkt des Speichers angesaugt, zu den Solarkollektoren auf dem Dach transportiert und anschließend über ein spezielles Einschicht-System wieder in den Speicher eingespeist. Das ermöglicht eine optimale Energieausbeute bei der Solarenergienutzung.
Förderprogramme
Energieeinsparen und die Nutzung von Solarenergie liegen im Interesse der Allgemeinheit. Deshalb wird Ihr Engagement für die Umwelt heute durch umfangreiche Programme gefördert:
Das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) fördert den Neubau oder die Modernisierung von Heizungsanlagen in Verbindung mit Solarenergie-Nutzung.
Der Fördersatz je angefangenem qm installierter Bruttokollektorfläche beträgt einheitlich für alle Kollektortypen
110,– Euro für Anlagen mit einer Gesamtbruttokollektorfläche von bis zu 200 qm; für jeden darüber hinausgehenden qm installierter Bruttokollektorfläche beträgt der Zuschuss 60,– Euro je qm.
Außerdem gibt es eine Fülle von Förderprogrammen in den einzelnen Bundesländern. Infos z. B. über:
www.bafa.de, www.solarfoerderung.de oder www.baunetz.de/foerdermittel






